Pyometra

Als Pyometra wird die eitrige Entzündung der Gebärmutter bezeichnet. Sie zählt zu den häufigsten Erkrankungen der Geschlechtsorgane der Hündin.
Zu den typischen Symptomen der Krankheit gehören das Auftreten von starkem Durstgefühl und vermehrter Harnabsatz. Oftmals wirken die Hündinnen sehr apathisch und fressen schlecht. Zusätzlich kann Durchfall auftreten oder Schmerzempfindlichkeit im Bereich des Abdomens.
Oftmals kann nur noch eine Notoperation die voranschreitende Vergiftung stoppen. Hierbei müssen meist Eierstöcke und Gebärmutter der Hündin entfernt werden.

Diesen beiden Patientinnen konnte durch eine Notoperation geholfen werden und sie befinden sich beide auf dem Wege der Besserung. Alles Gute!

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Achtung: Im Raum Eichgraben Altlengbach werden Giftköder ausgestreut!

Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Tier nichts unkontrolliert aufnimmt. Wenn Sie Ihren Hund nicht an der Leine führen, legen Sie in nächster Zeit vielleicht sogar einen Beißkorb an, um ihn zu schützen.

Notfallnummer Dr. Schick: 0664 444 999 5

 Giftköder

Thema: Hunde-Erkältung


Symptome und Tipps

Die kalte Jahreszeit ist da und mit ihr kommen oft auch unangenehme Begleiterscheinungen. 

Eine Erkältung beim Hund verläuft nicht viel anders als bei uns Menschen. Auch das Tier fühlt sich nicht wohl während der Krankheit, hat aber meist das Gröbste nach wenigen Tagen überstanden. Erkältungen können vom Mensch auf den Hund übertragen werden und auch umgekehrt herum. In der Regel erfolgt die Ansteckung jedoch von erkälteten Artgenossen.

Woher weiß man, ob der Hund erkältet ist oder etwas anderes hat?

 Einige Symptome für eine Erkältung:

_Das Tier ist matt und teilnahmslos, schwach und schlapp, der Hund möchte am liebsten schlafen, bewegt sich generell langsamer und wirkt weniger lebendig als sonst.

_Kein Appetit. Wichtig ist darauf zu achten, dass das Tier genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, das Wenige was aufgenommen wird, sollte möglichst nahrhaft und vitaminreich sein. Trinkt der Hund nichts mehr, ist höchste Alarmstufe angesagt und ein Besuch beim Tierarzt unbedingt notwendig.

_Schnupfen. Ist der Ausfluss aus der Nase klar und flüssig, gibt es noch nichts zu befürchten. Wird der Ausfluss aber weiß, gelb, grün und/oder dickflüssig, sind bereits Bakterien im Spiel, die eine ärztliche Behandlung erfordern.

_Husten. Verursacht durch die Anlagerung des Schleims in den Atemwegen kann es auch bei Hunden zu Husten kommen.

_Fieber. Die normale Körpertemperatur des Hundes liegt circa zwischen 37 und 38 °C. Liegt die Körpertemperatur bei 38,5 °C oder darüber, hat der Hund Fieber.

Bei einer Erkältung müssen nicht alle Symptome (gleichzeitig) auftreten. Es reichen aber schon 2 oder 3 der aufgelisteten aus, um ein Unwohlbefinden des Tieres zu verursachen.

Einfache Tipps:

_Viel Flüssigkeit. Kranke Hunde sollten so viel wie möglich trinken. Man kann die Flüssigkeitsaufnahme unterstützen, indem man das Futter mit mehr Wasser (oder salzloser Suppe) anreichert.

_Viel Ausruhen. Kürzere Spaziergänge ansetzen, 15 Minuten reichen pro Gassi-Gang.

_Viel Wärme. Eine warme Umgebung sorgt nicht nur für ein größeres Wohlbefinden, der Körper muss auch weniger Energie aufwenden um sich aufzuheizen.

_Luftfeuchtigkeit. Wie uns Menschen tut auch unseren Hunden bei Erkältungen feuchte Luft gut. Sie hilft, den Schleim bei Husten abzuhusten und die Atemwege zu kurieren. Ein kleiner Tipp: einfach feuchte Handtücher auf den Heizkörper hängen.

_Vitamine. Frische Äpfel pürieren und mit 3 Esslöffeln Honig und einem Becher Naturjoghurt vermengen. Die meisten Hunde finden das ganz lecker. Fenchelhonig ist auch ein Erkältungskiller, als Tee zu verabreichen oder wie oben beschrieben.

 

Wir wünschen Ihnen viel Gesundheit, auch in der kalten Jahreszeit!